Arbeitsrecht – von der Einstellung bis zur Kündigung

© 2017 Stefan A. Weber. Alle Rechte vorbehalten.
Ihr Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Stefan A. Weber,
auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Mitglied im VdAA e.V. –
Verein der Arbeitsrechtsanwälte

© 2017 Stefan A. Weber. Alle Rechte vorbehalten.
Ihr Ansprechpartner:

Ihr Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Stefan A. Weber

In Zeiten des demografischen Wandels und ALG II (Hartz IV) ist der Erhalt des Arbeitsplatzes wichtiger denn je. Arbeitgeber können mit ihren Unternehmen im Wettbewerb nur dann bestehen, wenn sie die „richtigen“ Arbeitnehmer haben und dem wachsenden Mobbing entgegenwirken. Wir beraten und vertreten Tarifpartner, Betriebsräte, helfen bei der Erstellung von Betriebsvereinbarungen oder Arbeitsverträgen, aber auch bei Mobbing, Abmahnungen, Kündigungen und Kündigungsschutzverfahren. Also Individual- und Kollektivarbeitsrechtlich.

Arbeitsverhältnisse sind heute vielfachen Belastungen ausgesetzt. Deshalb ist die Kündigung der Hauptfall arbeitsgerichtlicher Streitigkeiten, in aller Regel im Rahmen der Kündigungsschutzklage.

Idealerweise sollte die anwaltliche Rechtsberatung jedoch vorher einsetzen.

Wir begleiten unsere Mandanten – sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer – von Anfang an, in Fragen der laufenden Behandlung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen ebenso wie bei Gestaltung des Arbeitsvertrags vor der Einstellung (Probezeit, Meldepflicht bei Arbeitsunfähigkeit, Lohnzuschläge, Urlaubsregelung etc. ).

Die Kündigung ist eine einseitige. empfangsbedürftige Willenserklärung, d.h. erst mit Zugang bei dem Vertragspartner wird sie wirksam.

Ein Telefax reicht nicht aus. Vielmehr bedarf die Kündigung nach § 623 BGB der Schriftform, da sie ansonsten unwirksam ist. In einer unwirksamen Kündigung kann auch nicht das Angebot zum Abschluss eines Aufhebungsvertrags gesehen werden.Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung, Sozialpaln oder der Arbeitsvertrag können festlegen, dass die Kündigung nur durch ein Einschreiben erfolgen kann. Diese Formvorschrift dient grundsätzlich zur Sicherung der Beweisführung beim Zugang, sie führt in der Regel nicht zur Unwirksamkeit der Kündigung.

Die Kündigung ist auch wirksam, wenn die Annahme ohne Grund verweigert wird. Sie kann dem Arbeitnehmer selbst dann wirksam zugehen, wenn er krank ist.

Kündigungsfrist

Bei einer ordentlichen Kündigung muss die maßgebliche Kündigungsfrist eingehalten werden. Wird diese nicht eingehalten, ist die Kündigung zwar nicht unwirksam, greift aber zum nächst zulässigen Termin.

Die maßgebliche Kündigungsfrist ergibt sich aus einem geltenden Tarifvertrag, dem Arbeitsvertrag oder aus dem Gesetz.

Hinweise des BMAS zum Thema Arbeit und Recht, Wikipedia Artikel und Artikeln des Berufsverbandes der Rechtsjournalisten e.V unter der Website Anwalt.org..

(Links).

Arbeitspapiere

Bei einer Kündigung sind dem Mitarbeiter die Arbeitspapiere auszuhängigen. Der Mitarbeiter hat sie abzuholen (Holschuld).

 

Folgende Arbeitspapiere sind bereitzuhalten:
  • aktuelle Lohnsteuerkarte,
  • Sozialversicherungsnachweis (Abmeldung),
  • Kindergeldbescheinigung,
  • Zeugnis,
  • Urlaubsbescheinigung,
  • Arbeitsbescheinigung,
  • Unterlagen über vermögenswirksame Leistungen,
  • Lohnnachweiskarte (Baugewerbe),
  • Gesundheitszeugnis (Lebensmittelbranche),
  • Arbeitserlaubnis ( bei Arbeitnehmern aus Nicht-EG-Staaten),
  • Gesundheitsbescheinigung (bei Jugendlichen).

Arbeitsrecht – von der Einstellung bis zur Kündigung

In Zeiten des demografischen Wandels und ALG II (Hartz IV) ist der Erhalt des Arbeitsplatzes wichtiger denn je. Arbeitgeber können mit ihren Unternehmen im Wettbewerb nur dann bestehen, wenn sie die „richtigen“ Arbeitnehmer haben und dem wachsenden Mobbing entgegenwirken. Wir beraten und vertreten Tarifpartner, Betriebsräte, helfen bei der Erstellung von Betriebsvereinbarungen oder Arbeitsverträgen, aber auch bei Mobbing, Abmahnungen, Kündigungen und Kündigungsschutzverfahren. Also Individual- und Kollektivarbeitsrechtlich.

Arbeitsverhältnisse sind heute vielfachen Belastungen ausgesetzt. Deshalb ist die Kündigung der Hauptfall arbeitsgerichtlicher Streitigkeiten, in aller Regel im Rahmen der Kündigungsschutzklage.

Idealerweise sollte die anwaltliche Rechtsberatung jedoch vorher einsetzen.

Wir begleiten unsere Mandanten – sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer – von Anfang an, in Fragen der laufenden Behandlung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen ebenso wie bei Gestaltung des Arbeitsvertrags vor der Einstellung (Probezeit, Meldepflicht bei Arbeitsunfähigkeit, Lohnzuschläge, Urlaubsregelung etc. ).

Die Kündigung ist eine einseitige. empfangsbedürftige Willenserklärung, d.h. erst mit Zugang bei dem Vertragspartner wird sie wirksam.

Ein Telefax reicht nicht aus. Vielmehr bedarf die Kündigung nach § 623 BGB der Schriftform, da sie ansonsten unwirksam ist. In einer unwirksamen Kündigung kann auch nicht das Angebot zum Abschluss eines Aufhebungsvertrags gesehen werden.Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung, Sozialpaln oder der Arbeitsvertrag können festlegen, dass die Kündigung nur durch ein Einschreiben erfolgen kann. Diese Formvorschrift dient grundsätzlich zur Sicherung der Beweisführung beim Zugang, sie führt in der Regel nicht zur Unwirksamkeit der Kündigung.

Die Kündigung ist auch wirksam, wenn die Annahme ohne Grund verweigert wird. Sie kann dem Arbeitnehmer selbst dann wirksam zugehen, wenn er krank ist.

Kündigungsfrist

Bei einer ordentlichen Kündigung muss die maßgebliche Kündigungsfrist eingehalten werden. Wird diese nicht eingehalten, ist die Kündigung zwar nicht unwirksam, greift aber zum nächst zulässigen Termin.

Die maßgebliche Kündigungsfrist ergibt sich aus einem geltenden Tarifvertrag, dem Arbeitsvertrag oder aus dem Gesetz.

Hinweise des BMAS zum Thema Arbeit und Recht, Wikipedia Artikel und Artikeln des Berufsverbandes der Rechtsjournalisten e.V unter der Website Anwalt.org..

(Links).

Arbeitspapiere

Bei einer Kündigung sind dem Mitarbeiter die Arbeitspapiere auszuhängigen. Der Mitarbeiter hat sie abzuholen (Holschuld).

 

Folgende Arbeitspapiere sind bereitzuhalten:
  • aktuelle Lohnsteuerkarte,
  • Sozialversicherungsnachweis (Abmeldung),
  • Kindergeldbescheinigung,
  • Zeugnis,
  • Urlaubsbescheinigung,
  • Arbeitsbescheinigung,
  • Unterlagen über vermögenswirksame Leistungen,
  • Lohnnachweiskarte (Baugewerbe),
  • Gesundheitszeugnis (Lebensmittelbranche),
  • Arbeitserlaubnis ( bei Arbeitnehmern aus Nicht-EG-Staaten),
  • Gesundheitsbescheinigung (bei Jugendlichen).
image_pdfimage_print